Feldenkrais Einzelarbeit in Wien
Nicht mehr gegen dich selbst arbeiten?
Feldenkrais arbeitet mit der Verbindung von Bewegung, Wahrnehmung und Lernen. Muster, die im Gehirn vorhanden sind, zeigen sich auch im Körper. Bist du es gewohnt, in der Arbeit über deine Grenzen zu gehen, wirst du vermutlich auch die Tendenz haben, über Grenzen oder Schmerzen im Körper hinwegzugehen.
Diese Zusammenhänge machen wir uns in der Feldenkraisarbeit zu nutze.
In der Einzelarbeit geht es um dich. Um das, was du gerade erlebst, was dir schwerfällt und wo du dir mehr Leichtigkeit wünscht.
Wir schauen gemeinsam, was dein Körper bereits tut, welche Muster dahinterliegen und wo neue Möglichkeiten entstehen können.
Wie kannst du dir das vorstellen?
Wie läuft es ab?
Gespräch – Zu Beginn unterhalten wir uns etwa 10 Minuten lang und schauen, ob es ein bestimmtes Thema gibt, an dem du mit mir arbeiten möchtest.
Verlauf – Eine Feldenkrais-Einzelarbeit findet meist im Liegen auf einer gepolsterten Liege statt. Je nach Thema arbeiten wir auch im Sitzen oder Stehen. Du wirst dabei nicht „durchbewegt“ und musst auch nichts leisten. Wir schauen gemeinsam, wie du dich bewegst, was du wahrnimmst und wo sich vielleicht eine andere Möglichkeit zeigt.
Bequeme Kleidung ist am besten – Du bleibst vollständig angezogen. Da man beim längeren Liegen und fokussiertem Wahrnehmen schnell auskühlen kann, ist es angenehm, etwas Wärmeres zum Überziehen dabei zu haben – zum Beispiel einen Pullover oder warme Socken.
Berührung ist Bestandteil der Feldenkrais-Einzelarbeit – Die funktionale Integration arbeitet über sanfte, gezielte Berührung und Bewegung. Dabei geht es nicht darum, etwas „richtig hinzulegen“ oder eine Bewegung für dich auszuführen. Die Berührung gibt Informationen, mit denen dein Nervensystem neue Möglichkeiten wahrnehmen und ausprobieren kann.
Voraussetzungen – Es gibt keine Altersobergrenze oder körperlichen Voraussetzungen. Jedoch ist mein Arbeitsraum leider nicht barrierefrei zugänglich.
Du musst nichts können und auch nichts „richtig machen“. Wenn sich etwas für dich schmerzhaft oder unangenehm anfühlt, sagst du es einfach. Wir passen die Arbeit daran an.
Im Zweifelsfall frag mich gern per E-Mail, und wir schauen gemeinsam, ob wir eine Lösung finden.
Resultat: Neue Möglichkeiten entdecken – Du musst nichts einüben oder perfekt umsetzen. Es geht darum, Unterschiede wahrzunehmen und herauszufinden, was für dich stimmiger ist. Gemeinsam schauen wir, wie und was du dir in den Alltag mitnehmen kannst.
Was wir in der Einzelarbeit machen?
Wir arbeiten nicht daran, dich zu einem anderen Menschen zu machen. Wir schauen, was da ist. Was gut funktioniert. Und arbeiten uns von dort aus voran.
Wir untersuchen gemeinsam, wie du etwas tust.
Wie bewegst du dich? Wie stehst du? Wann atmest du weniger? Wo wird es anstrengend? Was bemerkst du überhaupt – und was erst, wenn es schon zu spät ist?
Über Bewegung und Wahrnehmung können Dinge erfahrbar werden, die sich allein oft nur schwer verändern lassen.
Für wen ist Einzelarbeit?
Einzelarbeit ist eine spannende Option, wenn du
- deine Bewegungsmöglichkeiten erweitern möchtest
Wenn sich bestimmte Bewegungen schwierig, ungewohnt oder eingeschränkt anfühlen. - Schmerzen oder körperliche Beschwerden hast
Wenn du deinen Umgang mit Beschwerden und Bewegung genauer erforschen möchtest. - nach einer Verletzung oder Operation wieder mehr Vertrauen in deinen Körper entwickeln möchtest
Feldenkrais kann dabei unterstützen, Bewegung wieder bewusster wahrzunehmen und neue Möglichkeiten zu entdecken. - viel Anspannung bemerkst
Wenn du häufig mit viel Kraft arbeitest, dich schwer entspannen kannst oder gar nicht bemerkst, wie angespannt du eigentlich bist. - dich selbst und deine eigenen Muster besser verstehen möchtest
Wenn du immer wieder bei denselben Bewegungs- oder Handlungsmustern landest und neugierig bist, ob es auch anders gehen könnte. - deine Körperwahrnehmung verbessern möchtest
Wenn du deinen Körper besser spüren und früher wahrnehmen möchtest, was gerade passiert. - merkst, dass du oft über deine eigenen Grenzen gehst
Und gerne früher bemerken würdest, wann etwas zu viel wird. - einfach neugierig auf dich und deine Bewegungsmöglichkeiten bist
Du brauchst kein konkretes Problem. Du kannst auch kommen, weil du etwas über dich herausfinden möchtest.
Was ist anders als bei Kursen?
Einzelarbeit ist individuell.
Im Kurs erforschst du gemeinsam mit anderen Bewegungen und Wahrnehmungsprozesse. In der Einzelarbeit können wir uns ganz auf das konzentrieren, was für dich gerade relevant ist.
Du kannst mit einem konkreten Thema kommen. Oder wir schauen gemeinsam, woran wir arbeiten möchten.

Was sind deine Themen?
Stress & Überforderung
Wenn dein System ständig auf Empfang ist, du schwer abschalten kannst oder erst bemerkst, dass es zu viel ist, wenn du schon mittendrin bist.
Anspannung / Entspannung
Wenn du viel Kraft aufwendest, dich häufig verspannst oder gar nicht so richtig weißt, wie sich „locker lassen“ eigentlich anfühlt.
Eigene Grenzen wahrnehmen
Wenn du lange funktionierst und erst spät bemerkst, dass du eigentlich eine Pause, Ruhe oder etwas anderes gebraucht hättest.
Gewohnte Muster
Wenn du immer wieder auf dieselbe Art reagierst – obwohl du schon lange weißt, dass du es eigentlich anders machen möchtest.
Körperwahrnehmung
Wenn du deinen Körper schlecht spürst, Signale erst sehr spät wahrnimmst oder Schwierigkeiten hast einzuschätzen, was dir gerade guttut.
Unruhe & innere Getriebenheit
Wenn du deinen Körper schlecht spürst, Signale erst sehr spät wahrnimmst oder Schwierigkeiten hast einzuschätzen, was dir gerade guttut.
Bewegungen & Schmerzen
Wenn bestimmte Bewegungen unangenehm, anstrengend oder eingeschränkt sind und du einen anderen Umgang damit erforschen möchtest.
Schlaf & Erholung
Wenn Abschalten schwierig ist oder dein Körper oder Kopf auch dann noch im Aktivitätsmodus sind, wenn du eigentlich zur Ruhe kommen möchtest.
Selbstbild & Selbstvertrauen
Wenn du das Gefühl hast, mit dir selbst stimmt etwas nicht, du dich ständig korrigierst oder dich an dem misst, was andere scheinbar mühelos schaffen.
Fragen, an denen wir gemeinsam arbeiten können
Feldenkrais beginnt für mich oft mit einer ziemlich einfachen Frage: Was passiert eigentlich, wenn du einmal genauer hinschaust?
Nicht unbedingt, um etwas zu verändern oder richtig zu machen. Sondern um überhaupt mehr Möglichkeiten zu entdecken. Und mehr Handlungsspielraum zu bekommen.
Fragen, denen ich mit dir gerne nachgehe
Was verändert sich, wenn du nicht gegen dich arbeitest?
Oft denkt man, man müsste sich besser im Griff haben und konsequenter oder disziplinierter sein. Sich an Regeln und Normen anderer orientieren.
Aber gibt es einen Weg, mit dir zu arbeiten statt gegen dich?
Musst du dich wirklich mehr anstrengen, oder gibt es eine andere Lösung?
Manchmal versuchen wir etwas mit noch mehr Kraft und Bemühen zu lösen, obwohl genau das gar nicht nötig wäre. Mehr Konzentration, mehr Kontrolle, mehr Druck.
Versuchen wir einmal etwas ganz anderes. Nicht noch mehr machen, sondern viel weniger, kleiner, leichter zu machen.
Woran bemerkst du, dass du eine Grenze erreichst – und bemerkst du sie eigentlich?
Ist die Grenze wirklich erst dann da, wenn du komplett erschöpft bist? Vielleicht kündigt sie sich viel früher an. Nur sind diese kleinen Signale leicht zu übersehen, wenn du gerade noch etwas erledigen musst.
Wie früh könntest du sie bemerken?
Was ist eigentlich ein „Fehler“ – und wer entscheidet, was „richtig“ ist?
Muss etwas „falsch“ sein, nur weil es anders ist als erwartet? Und was, wenn es gute Optionen gibt? Was passiert, wenn du bereit bist, „Fehler“ zu machen und zu ihnen stehst?
„Fehler“ eröffnen oft Möglichkeiten, die wir gar nicht kennen würden, wenn wir alles nur „richtig“ machen würden.
Was tust du, wenn du dich entspannen möchtest?
Wie funktioniert „Entspannung“ eigentlich? Ist es das Gegenteil von Anspannung?
Kann man einfach beschließen, sich zu entspannen, oder spielen andere Dinge mit.
Sehen wir uns zuerst einmal an, wie du überhaupt Anspannung „machst“. Und finden wir heraus, wie du den Körper nutzen kannst, um im Kopf runter zu kommen.
Wie viel Anstrengung und Spannung brauchst du wirklich?
Mehr Kraft. Mehr Disziplin. Mehr Kontrolle. Mehr Konzentration.
Schnell wird aus „mehr“ scheinbar „besser“. Und oft wird etwas dadurch einfach nur anstrengender.
Was passiert, wenn du nicht noch mehr machst, sondern einmal ausprobierst, wie es mit „weniger“ wäre?
Was passiert, wenn du aufhörst, dich ständig selbst zu korrigieren?
Gerade sitzen. Ruhiger werden. Fehler vermeiden. Nicht so lange Nachrichten senden. Nicht so viel denken. Besser konzentrieren. Entspann dich. Konzentration!
Wir können ziemlich viel Zeit damit verbringen, uns selbst zu verbessern. Aber was passiert eigentlich, wenn du nicht sofort eingreifst und korrigierst?
Wie viel Raum gibst du deinen eigenen Bedürfnissen?
Viele Menschen wissen genau, was andere brauchen und scheuen keine Mühe, die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen zu erfüllen. Und bei sich selbst wird oft ein anderer Maßstab angesetzt.
Viele haben gelernt, sich selbst hintan zu stellen. Ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle in den Hintergrund zu drängen.
Wirf einen Blick zu dir selbst und finde heraus, was du eigentlich brauchst und was dir guttut. Was würde sich verändern, wenn deine Bedürfnisse nicht immer als Letztes drankämen?
Wann bist du eigentlich „fertig“ mit etwas?
Wann ist etwas gut genug? Und woran merkst du das überhaupt?
Musst du immer noch einmal drüberschauen, noch etwas verbessern, noch ein bisschen mehr machen?
Würde etwas schlimmes passieren, wenn du irgendwann einfach sagen könntest: So. Fertig.
Kannst du wahrnehmen, was du brauchst, bevor du an deine Grenze kommst?
Nicht erst dann, wenn eh schon nix mehr geht. Sondern im Optimalfall davor.
Es gibt vieles, worauf du deine Wahrnehmung lenken kannst, um Informationen zu bekommen: Tempo – Gereiztheit – Anspannung – Atmung
Du musst diese Signale nicht gleich perfekt interpretieren. Aber vielleicht kannst du anfangen, sie überhaupt zu bemerken.
Woran merkst du, dass du gerade funktionierst – statt wirklich da zu sein?
Du machst einfach weiter. Noch schnell das. Und das auch noch. Wird schon gehen. Und irgendwann ist die Batterie leer. Oft merkt man es erst, wenn nichts mehr geht.
Aber was würdest du merken, wenn du früher hinschaust?
Oft gibt der Körper deutliche Signale. Du hast vielleicht gelernt, hart zu dir zu sein und die Signale deines Körpers zu ignorieren.
Was, wenn das, was dir im Umgang mit dir selbst Schwierigkeiten macht, einmal ein sinnvoller Lösungsversuch war?
Du machst Dinge nicht einfach völlig grundlos. Auch wenn sie dich inzwischen vielleicht ziemlich nerven.
Vielleicht hat dein System irgendwann gelernt: So komme ich da durch. Funktioniert. Also machen wir das wieder. Blöd nur, wenn die Situation inzwischen eine andere ist.
Dann wäre die Frage vielleicht nicht: Wie werde ich das endlich los?
Sondern: Was könnte ich stattdessen noch machen?
Was brauchst du eigentlich – und warum merkst du es oft erst so spät?
Hunger. Müdigkeit. Ruhe. Abstand. Pause. Alles ziemlich grundlegende Dinge. Und trotzdem merken wir sie manchmal erst, wenn es wirklich nicht mehr geht.
Vorher funktioniert es ja noch. Irgendwie.
Wie früh kannst du eigentlich merken, dass dein „System“ kippt?
Was, wenn du dich nicht ändern und anpassen müsstest?
Vielleicht geht es gar nicht darum, endlich jemand zu werden, der alles im Griff hat.
Vielleicht wäre es schon ziemlich hilfreich, mehr als eine Möglichkeit zu haben. Nicht immer passend sein zu müssen. Was wäre, wenn du wählen könntest?
Warum machst du eigentlich immer wieder das selbe, obwohl du es eigenlich anders machen möchtest?
Du weißt es doch eh schon. Du hast dir das schon hundertmal vorgenommen. Und dann machst du es wieder. Vielleicht liegt es gar nicht daran, dass du dich nicht genug anstrengst.
Vielleicht macht dein Körper einfach ziemlich zuverlässig das, was er gelernt hat. Und vielleicht ist es interessanter, sich einmal anzuschauen, was da eigentlich passiert, bevor du wieder in das immergleiche Muster rutscht.
Wie viel von dem, was du „musst“, musst du wirklich?
Du musst funktionieren. Du musst dich zusammenreißen. Du musst dich besser organisieren. Du musst XY anders machen.
Sagen wir ziemlich oft. Aber was davon kommt eigentlich von dir? Und was hast du irgendwann einfach übernommen, weil es anders offenbar nicht ging?
Ort
1100 Wien oder mobil
Preis
Sliding Scale – Selbsteinschätzung
60 min. €70-€130
90 min. €100-€160
Mobil / Hausbesuch
Preisaufschlag bei Anreise
